VZ. Wird der Minijob abgeschafft? Klare Antwort! Stuttgart
- Standort: Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland
Im Netz kursieren die wildesten Behauptungen über die Zukunft des Minijobs. Viele behaupten, dass der Minijob in Zukunft abgeschafft wird. Aber stimmt das wirklich? Wir schauen hinter die Kulissen und auf die Tricks der Politik, die hinter diesen Behauptungen stecken.
Die Wahrheit ist, dass die Grenze für einen Minijob in den letzten Jahren immer weiter gestiegen ist – von 450 auf 520 und inzwischen sogar auf 603 Euro. Außerdem ist der Minijob ebenfalls vom Mindestlohn betroffen.
Würde die Politik einen Minijob also tatsächlich abschaffen wollen, wären diese Schritte in den vergangenen Jahren nicht eingeleitet worden. Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen es neben dem Grundsteuerfreibetrag noch die Möglichkeit gibt, über eine Ehrenamtspauschale und einen Minijob jedes Jahr etwas dazuzuverdienen.
Welche Berufe wären betroffen?
Tankstellen und Einzelhandel
Pflege und soziale Berufe
Gastronomie und Eventberufe
Privathaushalte, die eine Haushaltshilfe angestellt haben.
Wenn wir uns diese Berufe genauer ansehen, stellen wir fest, dass all diese Berufe besonders systemrelevant sind.
Würde also der Minijob wegfallen und alle in ein sozialversicherungspflichtiges Einkommen wechseln, hätte Deutschland ein Problem. Ganze Branchen würden von heute auf morgen zusammenbrechen, weil sich kein Personal für diese Berufe finden ließe.
Das Hauptproblem liegt darin, dass Minijobber diese Tätigkeiten nicht ausüben würden, wenn sie in einem höheren Stundenumfang ausgeführt werden müssten. Ein Minijob hat ja nun mal das Privileg, nur einen kleinen zeitlichen Anteil des Gesamteinkommens auszumachen. Denn als Hauptjob können sich viele die gleiche Tätigkeit nicht vorstellen. Das Einzige, was jedoch sein könnte, ist, dass die Einnahmen künftig anteilig sozialversicherungspflichtig werden.
Privathaushalte, die eine Haushaltshilfe oder Reinigungskraft beschäftigen, wären dann noch stärker betroffen. Dann müssten wieder mehr professionelle Dienstleister beauftragt werden. Aber Moment mal, dort arbeiten ja auch überwiegend Minijobber. Also würde schlicht und einfach die Arbeit liegen bleiben.
Aus unserer Sicht ist dieses Thema wieder nur ein unbegründeter Aufreger, der von unserer Regierung schlicht und einfach nicht umgesetzt werden kann.
Also keine Angst! Dein Minijob wird dir noch eine ganze Weile erhalten bleiben.
Wenn du dennoch unsicher bist, schau dich um und mach dich nebenberuflich als Alltagshelfer selbstständig – so kannst du weiterhin etwas dazuzuverdienen.
zum Profil von: Praxis-Lebenshilfe Redaktion
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- Lassen Sie sich den Ausweis an der Türe zeigen (Helfer abgleichen) Falls eine andere Person als der vereinbarte Helfer vor der Türe steht, lassen Sie diese Person nicht in die Wohnung oder in Ihr Haus!
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